Mein Geburtstag

Gestern habe ich zusammen mit meinen Freunden hier in Ecuador meine 33. Geburtstag gefeiert. Es war sehr lustig und wie immer auch wurde bis tief in die Nacht hinein gefeiert.

Es war schön zu sehen das fast alle die ich auch eingeladen habe gekommen sind. Ganz besonders hat es mich gefreut das 2 Mädels aus Quito gekommen sind.

Nichts für Warmduscher

Wie in einen der letzten Berichte angesprochen, habe ich ja ein eigenes Bad. So mit Dusche, Waschbecken und Klo. Leider fehlt zwar immer noch der Duschvorhang und ich setze nicht nur jedesmal den komplett Fussboden unter Wasser. Nein auch das Klopapier, welches natürlich auf dem Spülkasten steht, bekommt immer ein paar Spritzer mit ab.

Schlimmer ist es aber für mich, morgen unter die Dusche zu gehen. Es gibt nur einen Wasserregulierer und der reguliert die einzige Art von Wasser die es hier im ganzen Haus gibt. Kaltes Wasser. (Amerkung: Ja Mama, auch gespült wird mit kaltem Wasser.)

Für mich als bekennenden Warmduscher, ist es jedesmal eine „kleine“ Überwindung mich kalt zu duschen. Gott sei dank, sind die Temperaturen selbst morgen schon über 20° C und das Wasser aus der Leitung ist nicht eisig kalt.

Ich glaube ich werde mich im Dezember, nach meiner Rückehr nach Deutschland, über eine schöne heisse Badewanne freuen. Endlich mal nicht nur schnell drunter springen, um sich nass zu machen, dann einseifen und zum Schluss alles schnell wieder abspülen. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf: ´Hoffentlich habe ich nichts wichtiges vergessen. Vor allem beim Abspülen.`
Naja, ich will mich nicht beklagen, das kalte Duschen hat auch seine Vorteile. Wenn man z.B. Nachmittags total verschwitzt von der Arbeit, vom Strand oder aus der Stadt kommt, ist es total erfrischend kalt zu duschen.

Ich bin ein Hund

Kennt ihr die Situation in Familien, wo es eine Hund gibt? Der Hund ist immer mit dabei. Spielt aber für die Familienmitglieder nur eine untergeordnete Rolle. Der Hund läuft überall mit hin, bzw. er wird überall mit hingenommen. Ob zum Einkaufen, zum Besuch von Freunden, ob an den Strand oder nur ne Runde um den Block, er kommt einfach immer mit.

Meine Eindrücke vom Projekt und der Gastfamilie

Ich glaube ich habe kein Glück mit meiner Gastfamilie. Ich glaube das liegt daran, dass sie mich wiederwillig aufnehmen musste, denn es gab kein andere Familie im Umkreis. Es ist der AFS-Koordinator Frederico und seine Frau Aida. Bei ihnen wohnt noch der Schwiegersohn Johann mit seinen Söhnen Matu und Kevin.