2,5 Zentimeter ist genug

Zwar versuchen mir immer wieder Frauen klar zu machen, dass es nicht auf die Größe ankommt, aber trotzdem habe ich das Gefühl, größer wäre schon besser und es reicht eben nicht die Technik, in diesen Zusammenhang sind „ehrliche“ Frauenkommentare erwünscht.

Aber dieses Thema ist nicht der Grund meines Artikels. Viel mehr möchte ich über die Vögel und die Blüten sprechen. Ja, ja schon gut, ich höre jetzt auf zweideutig zu schreiben. Es geht speziell um die Kolibris hier in Ecuador. Als ich das letzte Mal Tim und Annika in Guayaquil besuchte, haben wir am Malecon einen super kleinen Kolibri gesehen. Tim, der ja durch sein Projekt Erfahrung mit der ecuadorianischen Tierwelt hat, erzählte uns, dass der kleinste Kolibri gerade mal 2,5 Zentimeter groß ist. Das muss man sich mal verdeutlichen. Also holt euch jetzt einen 2,5 Zentimeter großen Gegenstand und stellt euch vor, es ist ein Vogel der schwebend vor der nächsten Zimmerpflanzenblüte fliegt.

2,5 Zentimeter sind halt doch genug um in der Tierwelt, im Ökosystem einen Platz zu finden. Die schwebende Technik und der leicht gebogene Schnabel machen seine wahre Größe aus. Kommt es zum Schluß doch nicht auf die Größe an?

Am Äquator

Letzte Woche war ich ja, wie berichtet, mit meinen chicas in Quito und wir habe da natürlich auch den Äquator besucht. Naja, eigentlich liegt der Äquator ja nich genau dort wo sie “la Midad del Mundo” errichtet habe, sondern ca. 280 Meter nördlicher. Aber wen stört das schon. Schließlich ist man ja in der Nähe und da man hier in Ecuador alles nicht so genau nimmt, passt das schon. Hier also ein paar Bilder von Äquator.

Unabhängigkeit Ecuador von Columbien

Am 10. August feiert ganz Ecuador seine Unabhängigkeit. An diesen Tag trennen sich Columbien und Ecuador. Dazu habe ich von Neues unter der Äquatorsonne einen Ausschnitt aus ihrem Potcast vom 09. August 2006 für euch hier zusammengestellt.

Hier ziehmlich ausführlich erklärt wie es zur Unabhängigkeit Ecuadors gekommen ist.

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Sprachprobleme

Letztes Wochenende hatten die Mannschaften der Fundacion „Amiga“ ihre ersten Saisonspiele. Sie fanden auf dem Militärgelände von Esmeraldas statt. Am Anfang stand ich wie immer nur am Rand und habe mir alleine die Spiele angesehen. Irgendwann setzte ich mich mit auf die Bank, wo Miguel (Trainer in der Fundacion) die Teilnehmerlisten schrieb. Irgendwann frage er mich ob ich ihm helfen könne. Bei ein solchen Einladung sage ich natürlich nicht nein.

Mir gegenüber saß eine jungen und zu dem noch sehr attraktive Latina. Am Anfang habe ich sie wenig beachtet, weil ich schwer mit den Listen zu kämpfen hatte und nicht immer alle Name lesen konnte. Aber nachdem sie sich mehrfach zu mir umgedreht hat, wurde auch ich auf sie aufmerksam.

Um das ganze etwas abzukürzen: Später, als ich wieder viele Probleme beim Lesen der Spielername hatte, kam sie um den Tisch herum und fragte mich irgendetwas. Vielleicht sogar ob sie mir helfen kann. Leider habe ich aber nicht mal ein einziges Wort verstanden. Nach ihrer dritten Wiederholung des Satzes, drehte sie sich um und ging. Ich könnte mich in der Arsch beißen, dass ich nichts verstehe. Endlich werde ich von Einheimischen angesprochen und es ist kein alter Opa wie bei Annika, sondern eine super geile schöne Frau und ich versteh nur spanisch. Schade, aber war soll’s Esmeraldas ist klein und vielleicht trifft man sich später nochmal. Ansonsten haben natürlich andere Väter auch schöne Töchter.

Unsere Spiele, es waren insgesamt 5, haben wir bis auf eins gewonnen. Hier ein paar Bilder von den Spielen.

'Fußballspiel' von Enrico

'Fußballspiel' von Enrico

'Fußballspiel' von Enrico

'Fußballspiel' von Enrico

'Fußballspiel' von Enrico

Und wie immer findet ihr in meiner Bildersammlung noch viel mehr von den Bildern.

Ein Ausflug nach Mompiche

Am Donnerstag, den 10. August 2006, kam Frederico zu mir und fragte mich, ob ich Lust hätte am nächsten Tag nach Mompiche an den Strand zu fahren. Ich sollte zwar auch an diesen Tag meiner neuen Gastfamilie vorgestellt werden, aber da es nicht so häufig vorkommt, dass meine Gastfamilie mit mir was unternimmt, fragte ich ob es nicht möglich wäre meine neue Familie erst am Samstag zu treffen. Weiterlesen

Endlich Durchfall

Wie in vielen Reiseführen beschrieben, sollte man darauf achten was man ißt. Gerade das einheimische Essen ist für den europäischen Magen sehr gewöhnungsbedürftig. Jetzt, nach fast 2 Wochen in Ecuador, habe ich es nun endlich auch, den Durchfall. Ich habe schon „befürchtet“ bei mir bleibt er aus, aber drauf geschissen. Einen kleinen habe ich jetzt doch. Naja.

Das gute an der Sache ist, dass ich glaube nicht dass er vom einheimischen Essen kommt. Jedenfalls habe ich damals in Peru auch Durchfall bekommen und der kam von den einheimischen Säften. Da die Füchte das hiesige Grundwasser speichern und dieses nicht besunders rein ist, sollte ich aufpassen was ich trinke.

In der ersten Woche in Ecuador habe ich so gut wie keine Säfte getrunken und wenn doch dann nur ein Glas pro Tag. In der letzten Zeit kann ich mich erinnern, dass ich 2 bis 3 Gläser getrunken habe. Ich werde einfach mal die Säfte die nächsten Tage nicht mehr trinken und sehen was passiert. Ich hoffe das reicht und ich werde die nächste Zeit nicht mehr so häufig auf Toilette gehen müssen.

Ich hoffe es hört sich nicht so schlimm an, denn es ist nur eine kleine Verstimmung und nichts erstes. Ich bin hier halt etwas vorsichtiger und aufmerksamer mit meinem Körper und den Anzeichen. Man weiß ja nie was dieses Land alles für Überraschungen für einen hat.

Meine Eindrücke vom Projekt und der Gastfamilie

Ich glaube ich habe kein Glück mit meiner Gastfamilie. Ich glaube das liegt daran, dass sie mich wiederwillig aufnehmen musste, denn es gab kein andere Familie im Umkreis. Es ist der AFS-Koordinator Frederico und seine Frau Aida. Bei ihnen wohnt noch der Schwiegersohn Johann mit seinen Söhnen Matu und Kevin.

Welches Visum brauche ich?

Welches Visum brauche ich? Also ich war heute auf der Website des Auswärtigen Amts. Dort habe ich versucht Informationen über die Beantragung eines Visums zu finden. Es war ganz schön schwer. Weitere Informationen habe ich auf der Website der Botschaft der Republik Ecuador gefunden. Außerdem habe ich dort endlich detailierte Informationen zur Beantragung eines Visum gefunden.

VISUM 12-VII – Geistliche, Missionare und Freiwillige – Ein- oder Zwei-Jahres-Visum

Erforderliche Unterlagen:

  1. Visumantrag
    1. für katholische Geistliche: Brief der CONFERENCIA EPISCOPAL in Ecuador;Geistliche anderer Konfessionen oder religiöser Orden: Brief von der jeweiligen Organisation oder Institution in Ecuador unter Angabe der Personendaten des Antragstellers, Motiv und Zeitraum des Aufenthaltes sowie detaillierte Beschreibung der geplanten Tätigkeit. Sollten Familienangehörige mitreisen, müssen auch deren Daten sowie Ehe- bzw. Geburtsurkunden beigefügt werden. Freiwillige: Kopie der Ernennungsurkunde des gesetzlichen Vertreters der einladenden Institution, die ordnungsgemäß in Ecuador registriert sein muss.
    2. Kopie des Gesetzes oder des offiziellen Registereintrags, mit welchem die Regierung von Ecuador die Arbeit dieser Organisation genehmigt.
  2. Vorlage des originalen Reisepasses mit einer Mindestgültigkeit von sechs Monaten;
  3. 2 aktuelle Passfotos, von vorn und mit hellem Hintergrund;
  4. Gesundheitszeugnis, welches bescheinigt, dass der Antragsteller an keinerlei ansteckenden Krankheiten leidet, einschließlich AIDS-Test;
  5. aktuelles Polizeiliches Führungszeugnis des Landeseinwohnermeldeamtes;
  6. Frankierter Rückumschlag mit € 3,50 (in Briefmarken) für Rücksendung per Einschreiben;
  7. € 162,00 für die Ausstellung des Visums einschließlich Visumantrag.

Da das Visum entweder für ein oder zwei Jahre, je nach Einsatz des Antragstellers in Ecuador, erteilt werden kann, sollte die gewünschte Dauer gleich bei der Beantragung genannt werden.

Das heißt ich brauche mich jetzt nur noch um einen Reisepass, ein Gesundheitszeugnis, einen AIDS-Test und um ein polizeiliches Führungszeugnis zu kümmern. Na hoffentlich schaffe ich das alles in der noch verbleibenden Zeit. Ämter sind ja bekanntlich nicht so schnell.