3mal Lord of War

Hier in Ecuador heißt der Film nicht „Lord of War“ sondern „Hombre peligroso„, aber trotzdem habe ich ihn in den letzten 3 Wochen gleich 3 mal gesehen.

Das erste Mal war ich in Quito im Kino, das habe ich ja schon berichtet. Ich habe schon in Deutschland eine Vorschau zu diesen Film gesehen und beschloßen auf jeden Fall ihn irgendwann zu sehen. Wie gesagt ich habe ihn dann bewusst in Quito ausgesucht und ihm im Orginal mit spanischen Untertiteln zu sehen.

Des nächste Mal war eher zufällig bei einen kleinen Videoabend mit meinen Chicas. Wir wollte eigentlich einen anderen sehen, aber da Sybille sich 1,5 Stunden verspätete, fingen wir einen anderen Film an zu sehen und welcher war es? Natürlich „Hombe peligroso“. Es war, wie so häufig hier, eine Raubkopie und wurde zwischenzeitlich immer mal wieder schwarz-weiß.

Das letzte Mal wo ich schon fast gezwungen wurde den Film zu sehen, war auf der Fahrt nach Guayaquil. Immer im Bus wird dann ein Film, meist euch eine Raubkopie, eingeegt um die Reisenden abzulenkt. Dieses mal war es aber, so hörte es sich zu mindest an, eine Abfilmung aus dem Kino, denn man verstand im lauten Bus absolut nichts von der scheidenen Klangqualität. Er war aber dieses mal zu mindest auf Spanisch.

Auf meiner Rückfahrt hatte ich dann auch noch Glück gehabt, denn welchen Film wollte die Fahrgastbegleiterin den Reisenden wieder anbieten? Na, erratet ihr es? Klar „Lord of War“. Gott sei dank funktioniert aber die Raubkopie nicht und wir haben einen spanischen Film uns angesehen. Got sei dank.

Mit dem Bus tanken

Heute bin ich mit dem Bus nach hause gefahren. Eigentlich mache ich dass jeden Abend wenn der Unterricht im Colegio “Nuevo Ecuador” zu Ende ist. Aber heute gab es etwas besonderes. Ich staunte nicht schlecht, als der vollbesetzte Bus nicht wie üblich an der Kreuzung anhielt, sondern nach links abbog und auf eine Tankstelle zu steuert. Mitten im Abendverkehr ging dem Fahrer die Puste, also der Sprit aus und er musste tanken.

Alle die im Bus saßen warteten brav um dann nach wenigen Minuten weiterzufahren, als ob nichts geschehen ist. Da sage ich nur, anderen Länder andere Sitte.

1 Dollar

Alles kostet hier irgendwie 1 US-Dollar. Heute habe ich mir ein Eis gekauft. Das hat einen Dollar gekostet. Die Fahrt mit dem Taxi, einen Dollar. Dann habe ich mir noch ein paar Leckerbissen vom Bäcker geholt und siehe da, es kostete einen Dollar. Sogar wenn ich morgens an der Haltestelle auf den Bus warte, kommen Taxen an, die mich für einen Dollar in das 30 Kilometer entfernte Atacames bringen würden. Es ist schon faszinierend dass hier vieles genau einen Dollar kostet.

Vielleicht habt ihr ja auch solche Kuriositäten erlebt, dann würde ich mich freuen wenn ihr sie mir hier in den Kommentaren mitteilt.