3mal Lord of War

Hier in Ecuador heißt der Film nicht „Lord of War“ sondern „Hombre peligroso„, aber trotzdem habe ich ihn in den letzten 3 Wochen gleich 3 mal gesehen.

Das erste Mal war ich in Quito im Kino, das habe ich ja schon berichtet. Ich habe schon in Deutschland eine Vorschau zu diesen Film gesehen und beschloßen auf jeden Fall ihn irgendwann zu sehen. Wie gesagt ich habe ihn dann bewusst in Quito ausgesucht und ihm im Orginal mit spanischen Untertiteln zu sehen.

Des nächste Mal war eher zufällig bei einen kleinen Videoabend mit meinen Chicas. Wir wollte eigentlich einen anderen sehen, aber da Sybille sich 1,5 Stunden verspätete, fingen wir einen anderen Film an zu sehen und welcher war es? Natürlich „Hombe peligroso“. Es war, wie so häufig hier, eine Raubkopie und wurde zwischenzeitlich immer mal wieder schwarz-weiß.

Das letzte Mal wo ich schon fast gezwungen wurde den Film zu sehen, war auf der Fahrt nach Guayaquil. Immer im Bus wird dann ein Film, meist euch eine Raubkopie, eingeegt um die Reisenden abzulenkt. Dieses mal war es aber, so hörte es sich zu mindest an, eine Abfilmung aus dem Kino, denn man verstand im lauten Bus absolut nichts von der scheidenen Klangqualität. Er war aber dieses mal zu mindest auf Spanisch.

Auf meiner Rückfahrt hatte ich dann auch noch Glück gehabt, denn welchen Film wollte die Fahrgastbegleiterin den Reisenden wieder anbieten? Na, erratet ihr es? Klar „Lord of War“. Gott sei dank funktioniert aber die Raubkopie nicht und wir haben einen spanischen Film uns angesehen. Got sei dank.

Shakira mit Nachgeschmack

Wie im Bericht vom 3. November schon geschrieben, fand am 30. November in Guayaquil eines der insgesamt 2 Shakira Konzerte in Ecuador statt.

Aus diesem Grund bin ich extra aus Esmeraldas 8 Stunden nach Guayaquil gefahren. Gott sei dank kosten solche Strecken hier nicht die Welt. Für insgesamt 8 $ bin ich dann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in die größste Stadt Ecuadors gefahren und habe mich dann mit Annika getroffen. Zurück ging es dann erst in der Nacht vom Sonntag auf Montag. Wie die 4 Tage in Guayaquil waren, schreibe ich an einer anderen Stelle. Jezt erstmal mehr von Konzert selbst.

verschlafenes Wochenende

Letztes Wochenende wollte ich eigentlich mit Julia nach Canoa fahren, jedenfalls hatten wir es so am Freitag besprochen. Doch wie immer hier in Ecuador kamm man sich auf nichts verlassen und es kommt immer anderes als man denkt.

Irgendwie kann ich mich nicht mit dem Warten und der Spontanität anfreunden.

Wie gesagt geplant war ein Trip nach Canoa. Aber der wurde aus technischen Gründen erstmal von Samstag auf Sonntag verschoben. Da ich mit Julia abgesprochen habe, dass sie sich bei mir melden wird, habe ich den gesamten Samstag im Bett gelegen, ferngesehen und auf den Anruf gewartet. Der kam dann so gegen 4 Uhr nachmittag. Wir sind dann aber abends nach Atamaces gefahren und haben mit Camilla und Emma undein paar Freunden von Julia in einer Strandbar relativ viele Tequilas getrunken, viel geredet und ein bisschen zu spätere Stunden getanzt.

'Emma und Camila' von Enrico

Wie vorauszusehen war natürlich der geplante Abfahrszeitpunkt am Sonntag morgen nicht einzuhalten. Und auch am Sonntag wartet ich bis zum Nachmittag auf einen Anruf von Julia bis ich erfahren habe, dass wir nicht mehr nach Canoa fahren. „Aber wir könnten ja immer noch am Montag nach Mompiche fahren oder wo anderes hin.“ sagte sie dann am Telefon. Dazu muss man sagen am Montag war frei. Sonntags haben wir es aber tatsächlich geschafft nochmals nach Atacames zu fahren. Leider habe ich dort mein Handy verloren. Was ich dann abends zu hause erst gemerkt habe.

Somit konnte mich Julia am Montag nicht zu hause anrufen, da sie ja nicht wusste, dass ich kein Handy mehr hatte. Auch die anderen, die mich am Montag versuchten zu sprechen, wurden mit einer Absage durch meinen Telefonanbieter abgespeist. Also wurde am Montag auch nicht viel gemacht. Ich bin dann nur abends zum Volleyball gegangen.

Dafür das wir 3 Tage in Canoa bleiben wollte, sind dann letztendlich nur 2 mal Atacames und einmal Volleyballs spielen geworden. Ich finde es eine traurige Billanz.

Am Äquator

Letzte Woche war ich ja, wie berichtet, mit meinen chicas in Quito und wir habe da natürlich auch den Äquator besucht. Naja, eigentlich liegt der Äquator ja nich genau dort wo sie “la Midad del Mundo” errichtet habe, sondern ca. 280 Meter nördlicher. Aber wen stört das schon. Schließlich ist man ja in der Nähe und da man hier in Ecuador alles nicht so genau nimmt, passt das schon. Hier also ein paar Bilder von Äquator.

4 Tage in Quito

Nur kurz zwischendurch: Vom letzten Freitag bis gestern, Dienstag waren wir, also Sybille, Emma, Camilla und ich, in Quito. Eigentlich wollten wir nur bis Montag bleiben, aber wie immer ist es anderes gekommen als geplant. Auch das AFS ist davon ausgegannen, dass wir nur 3 Tage und nicht 5 in Quito bleiben.

Als erstes einmal, warum haben wir unsere Organisation angelogen und sind länger als wir durften in Quito geblieben? Es ist so, unser Koordinator vor Ort gibt uns immer das Gefühl, dass wir ihm viel Arbeit machen. Wir dürfen ohne weitere Angaben für 3 Tage verreisen, wenn unsere Gastfamilie und unsere Arbeit Bescheid wissen. Wir müssen dann nur ein Formular ausfüllen in dem wir angeben wie lange wir weg sind und wohin wir fahren.

Falls wir aber länger als 3 Tage unterwegs sein wollen, dann müssen wir ein Formular für die Arbeit ausfüllen lassen und wieder selber eins ausfüllen. Zusätzlich müssen wir vorher mit der Hauptstelle in Quito klären ob wir überhaupt fahren dürfen. Das Sinn eines Wiederspruches ist mir zwar unklar, aber wir müssen halt alle erstmal fragen.

Da Frederico leider nicht immer erreichbar ist, ist es nicht so leicht so was kurzfristig zu machen. Eine kleine Annektode am Rande, um euch das besser zu verdeutlichen. Emma wollte ihr Projekt wechseln. Warum ist jetzt nicht wichtig. Sie verabredete sich mit Frederico für den nächsten Tag. Aber dieser erschien nicht, sondern verschob das Ganze auf einen anderen Tag. Das hört sich jetzt nicht super spektakulär an, wenn man aber berücksichtigt, dass es immer so ist und das ein Projektwechsel nicht unbedingt ne Kleinigkeit ist, dann ist das nicht nett. Selbst für das Ausfüllen des Formulars für Quito haben wir ganze 2 Stunden gewartet. Ich habe ja schon mal auf die Wartementalität in Ecuador hingewiesen. Es ist also besser, nicht viel Aufwand zu betreiben und einfach zu sagen: „wir fahren von Samstag bis Montag“ statt ehrlich anzugeben dass wir von Freitag Nachmittag bis geplanten Montag Nachmittag zu fahren.

Warum sind wir länger als Montag geblieben und warum überhaupt bis Montag und nicht von Freitag bis Sonntag? Das liegt an Sybille. Sie hatte sich im Dschungel ne allergische Reaktion auf einen Instektenstich geholt und ist zu einen Arzt der Holländischen Botschaft gegangen. Gott sei dank, kann ich sagen die Allergie ist weg. Emma hatte aber gleichzeitig eine böse Nagelbettentzündung seit fast 2 Wochen am Fuß und als sie es dem Arzt zeigt, meine er sie solle eine Antibiotika-Kur machen und morgen wiederkommen. So mussten wir also alle einen Tag länger in Quito bleiben. Aber auch das war nicht super schlimm, denn schließlich hat Quito super viel zu bieten. Ihrem Fuß geht es übrigens wieder viel besser.

Was wir alles in Quito dann so erlebt haben, schreibe ich später detailiert.

Ein Ausflug nach Mompiche

Am Donnerstag, den 10. August 2006, kam Frederico zu mir und fragte mich, ob ich Lust hätte am nächsten Tag nach Mompiche an den Strand zu fahren. Ich sollte zwar auch an diesen Tag meiner neuen Gastfamilie vorgestellt werden, aber da es nicht so häufig vorkommt, dass meine Gastfamilie mit mir was unternimmt, fragte ich ob es nicht möglich wäre meine neue Familie erst am Samstag zu treffen. Weiterlesen

Ausflug nach las Peñas

Heute habe ich mit den Mitarbetern der Fundacion einen Ausflug nach las Peñas gemacht. Las Peñas liegt nördlich von Esmeraldas, ca. 1,5 Std. Busfahrt entfernt. Es ist ein schöne, großer und langer Sandstrand. Er ist zwar nicht so hell wie der in Atacames, aber dafür sind hier kaum Touristen. Weiterlesen