Noch ein Date mit Shakira

Wie ich gestern erfahren habe, wird das wegen Krankheit ausgefallene Konzert am Ostersonntag nachgeholt. Das ist doch mal eine gute Nachricht oder?

Da ich dem Braten, ich habe es von Freunden gehört, nicht ganz traue, habe ich nochmals online beim Veranstalter nachgesehen und sieht da, es stimmt.

Jetzt heißt es nur noch warten bis Ostern ist. Ist je wie Weihnachten.

Native Speaker sprechen nicht

Durch meinen Aufenthalt in Ecuador, der mittlerweile doch schon ziemlich lang ist, ist mir eines immer wieder aufgefallen. Überall auf der Welt gibt es die Native Speaker und ich meine nicht diejenigen die einfach in ihrer Muttersprache sprechen, sondern denken mit ihrer Muttersprache kann man in der ganzen Welt herumreisen. Weiterlesen

Polizisten wissen nichts

Auf der Suche nach dem Hotel Oasis in El Coca, von wo aus meine Dschungeltour startete, fragte ich 2 Polizisten, die mir recht schnell sagen konnten, wo ich jenes Hotel finden kann. Sie waren sehr höflich und holten mich sogar nochmals zu sich weil sie einem besseren Weg wussten. Also dann, auf geht’s , dachte ich und stiefelte los. Weiterlesen

Keine Touristen – keine Bettler

Als ich in El Coca am Rückreisetag meiner Dschungeltour auf den Bus nach Quito wartete, ist mir eines aufgefallen. In der ganzen Zeit wurde ich nicht einmal von Menschen angesprochen, die um einen Dollar bettelten.

Nur einmal kam ein Niño an und verkaufte Chichlos, also Kaugummis.

Echt schön diese Ruhe von der Aufdringlichkeit.

Amazone getroffen

Als ich in den Bus von Quito nach El Coca eingestiegen bin, um meine Reise in den Dschungel anzutreten, fiel mir gleich eine groß gewachsene, schlanke Schönheit mit mandelförmigen Augen auf. Sie stand mit ihrem Freund direkt vor mir und hatte eine Topfigur (oder auch hier).

Zu meiner Überraschung setzte sie sich direkt neben mich. Ich fragte dann höflich ihren Freund ob er mit mir die Plätze tauschen wollte, um neben seiner Göttin zu sitzen. Ich hoffte aber insgeheim darauf, dass es dankend ablehnen würde, was er dann auch tat, denn er fuhr gar nicht mit nach El Coca, sondern nur die Amazone neben mir. Was für ein Glück.

Nach der Verteilung der Plastikbecher mit Cola und der üblichen Portion Kekse, wobei es dieses Mal Schokoladenwaffeln gab, kamen wir irgendwie ins Gespräch. Ja diesmal konnte ich mich, ganz im Gegenteil zum letzen Mal, mit dieser exotischen Schönheit unterhalten. Sie heißt Loretta, ist 25 Jahre alt jung, unverheiratet und ohne Kinder, arbeitet für 8 Tage in El Coca und reist dann immer für 6 Tage nach Quito zurück. sie lebte sogar schon mal für ein Jahr in New York, aber es gefiel ihr besser in Ecuador. Auch ich erzählte etwas von meinem Leben hier und aus Deutschland.

Es war ein nettes, fast über eine Stunde dauernde Gespräch, später schauten wir noch den Jackie Chan Film, der im Bus gezeigt wurde und schleifen dann gemeinsam ein.

Als ich wieder aufwachte, packte sie gerade ihre Sachen, um den Bus zu verlassen. Und so verschwand sie dann, genauso schnell wie sie in mein „Leben“ getreten ist. Ich schaffte es aber gerade noch rechtzeitig nach ihrer Email-Adresse zu fragen. Vielleicht werde ich ihr dann mal etwas schreiben.

Taxifahrer fahren Taxi

Bin heute auf dem Weg nach Hause an einem Taxi vorbei gegangen, welches einen platten Reifen hatte. Da der Taxifahrer keinen Ersatzreifen hatte, hielt er kurzer Hand das nächste, vorbeikommende Taxi an und stieg mit seinem kaputten Reifen ein, um wahrscheinlich zur nächsten Reparaturwerkstatt oder zu einem Freund, der helfen kann, zu fahren. Ich fand diese Situation irgendwie witzig.

Ähnlich was es auch gerade, da meine Gastmutter bei einem Treffen ihrer Schule, wo sie arbeitet, ist und die Kamera mitgenommen hat, die ich für den Dschungel mitnehmen möchte. Sie bestellte einfach ein Taxi, gab dem Fahrer die Kamera, der sie dann uns gab. Diese Fahrt kostete dann sage und schreibe 2 $, was bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 1 $ wiederum viel ist.

4000 Besucher

Seit ich am 13. April 2006 meinen ersten Beitrag in mein Tagebuch geschrieben habe, hatte ich bis heute 4000 Besucher. Obwohl ich nie damit gerechnet habe, dass sich so viele für mein Leben und meine Erlebnisse interessieren, erfreut es mich doch sehr einen kleinen Leserkreis, der regelmäßig vorbei schaut, aufgebaut zu haben.

Wer sich selber von der immer noch steigenden Tendenz meiner Besucherzahlen überzeugen möchte, der sei rechtherzlich auf meiner Statistikseite eingeladen. Ihr könnt eich mit dem Benutzernamen „gast“ und dem Kennwort „ecuador“ dort einwählen.

Ich werde zwar warscheinlich nicht mehr, wie im letzten Statistik-Artikel angekündigt, bis zum Neujahr die 5000er Grenze erreichen, aber trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle schon mal bei allen bedanken, die regelmäßig durch mein Tagebuch blättern und hoffe das ihr weiterhin fleißig mitlest und alle meine Berichte kommentiert.

Nikon Coolpix L2

So heißt meine neue Kamera. Ja richtig gelesen, ich habe endlich eine neue Kamera, mit sage und schreibe 6 Megapixel Bildauflösung, einem 3-fach zoom und einem 1 GB-Speicherchip für ca. 300 Bilder. Echt super diese Anschaffung. Doch leider gehört sie nicht mir, sondern Victor, der sich dieses Prachtexemplar letzte Woche gekauft hat.

Das schöne an dieser Sache ist, dass ich sie leihweise benutzen und alles Fotos auf meinen Laptop überspielen darf.

2,5 Zentimeter ist genug

Zwar versuchen mir immer wieder Frauen klar zu machen, dass es nicht auf die Größe ankommt, aber trotzdem habe ich das Gefühl, größer wäre schon besser und es reicht eben nicht die Technik, in diesen Zusammenhang sind „ehrliche“ Frauenkommentare erwünscht.

Aber dieses Thema ist nicht der Grund meines Artikels. Viel mehr möchte ich über die Vögel und die Blüten sprechen. Ja, ja schon gut, ich höre jetzt auf zweideutig zu schreiben. Es geht speziell um die Kolibris hier in Ecuador. Als ich das letzte Mal Tim und Annika in Guayaquil besuchte, haben wir am Malecon einen super kleinen Kolibri gesehen. Tim, der ja durch sein Projekt Erfahrung mit der ecuadorianischen Tierwelt hat, erzählte uns, dass der kleinste Kolibri gerade mal 2,5 Zentimeter groß ist. Das muss man sich mal verdeutlichen. Also holt euch jetzt einen 2,5 Zentimeter großen Gegenstand und stellt euch vor, es ist ein Vogel der schwebend vor der nächsten Zimmerpflanzenblüte fliegt.

2,5 Zentimeter sind halt doch genug um in der Tierwelt, im Ökosystem einen Platz zu finden. Die schwebende Technik und der leicht gebogene Schnabel machen seine wahre Größe aus. Kommt es zum Schluß doch nicht auf die Größe an?