nicht mein letzter Arbeitstag

Offiziell endete gestern die Arbeit im Projekt. Aber es war wie immer ein ganz normaler Arbeitstag. Morgens habe ich es, wie in den letzten 2 Wochen, nicht geschafft rechtzeitig aufzustehen. 7:30 Uhr ist der Bus der Fundacion an der Polizei und daß heißt für mich, ich muss spätestens 7:15 Uhr aus den Haus, aber in letzter Zeit bin ich, ähnlich wie zu hause in Köln, immer bis 1 : 00 oder 2:00 Uhr nachts am Rechner und schaffe es deshalb nicht vor 8:00 Uhr aufzustehen.

Also kam ich wieder einmal erst gegen 9:00 Uhr, statt um 8:00 Uhr ins Büro, wo ich seit 2 Wochen an der neuen Website für die Fundacion arbeite. Es ist alles beim Alten, die Leute im Office arbeiten ihre täglichen Aufgaben ab und ich sitze am einem Tisch im Vorzimmer an meinem Laptop und arbeite auch.

Da seit Mittwoch, also seit 3 Tagen, auch noch die Fußballschule geschloßen ist, herrscht hier noch mehr Stille.

Als ich dann beim Mittagessen erwähnte, dass heute mein letzter Arbeitstag ist, waren alle sehr überrascht, obwohl ich das mehrfach wöchentlich seit mindestens 4 Wochen erzählt habe. Es ist schon erstaunlich welches Potienziel an Gedächtnisschwund die Ecuadorianer an den Tag legen können.

Am Nachmittag, kurz vor Arbeitsende, gab mir dann doch noch Moisés Palma, der Chef der Fundacion, ein T-Shirt mit einem Fundacionsaufdruck als Dankeschön für meine Arbeit hier. Ich verabschiedete mich dann noch von den Kollegen im Office, die vor der Fußballschule waren ja leider nicht da. Und das war’s.

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